Die Ansprüche der Kunden an die Verfügbarkeit und Resilienz von digitalen Banking-Produkten haben in den vergangenen Jahren ebenso zugenommen wie die Vernetzung der Produkte untereinander, etwa im Sinne von Beyond Banking. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die Institute hinsichtlich Stabilität und Sicherheit ihrer Angebote. Eine weitere Herausforderung ist der Trend zum Homeoffice. Mitarbeiter erwarten von ihrem Arbeitgeber mehr Flexibilität und haben sich daran gewöhnt, von verschiedenen Orten zu arbeiten – im Wettbewerb um Nachwuchskräfte wird Remote Work schnell zum Ausschluss- oder Zuschlagskriterium. Die hierfür notwendige IT-Umgebung muss vor Angriffen geschützt werden.
Neben Kunden und Mitarbeitern hat auch die Aufsicht eigene Erwartungen bezüglich des Umgangs mit IKT-Risiken. Vorgaben zum IKT-Risikomanagement wie die Bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) oder der Digital Operational Resilience Act (DORA) sollen die IKT der Institute sicherer machen. IT-Compliance wird hier aber nicht nur als Selbstzweck gesehen, sondern auch als Instrument für eine bessere Nutzung der Digitalisierung insgesamt, ohne dabei die Risiken außer Acht zu lassen. Seitens der Aufsicht verfolgte Themen sind beispielsweise das Informationssicherheitsmanagement, die Ausgestaltung von Outsourcing-Maßnahmen oder die interne Sicherung der Systeme durch ein modernes Identitätsmanagement. Sonderprüfungen, etwa nach § 44 Kreditwesengesetz (KWG) testen den Reifegrad der IKT-Risikomanagementsysteme regelmäßig auf Herz und Nieren. PPI unterstützt Ihr Institut mit erfahrenen Beratern über die gesamte Bandbreite von IKT-Sicherheitsthemen hinweg. Dabei profitieren Sie von unseren interdisziplinären Teams, die sich sowohl durch fundierte fachliche Erfahrung als auch technologische Expertise auszeichnen.